{"id":2977,"date":"2016-09-23T13:53:34","date_gmt":"2016-09-23T13:53:34","guid":{"rendered":"http:\/\/marinamasoni.ch\/web\/?p=2977"},"modified":"2021-02-25T15:55:39","modified_gmt":"2021-02-25T15:55:39","slug":"so-schon-klingt-lugano","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.marinamasoni.ch\/web\/so-schon-klingt-lugano\/","title":{"rendered":"So sch\u00f6n klingt Lugano"},"content":{"rendered":"<p>Die Liebhaber klassischer Musik d\u00fcrfen sich freuen: Die zweite Saison im Kulturzentrum Lugano Arte e Cultura (LAC), das vor einem Jahr eingeweiht worden ist, sieht vielversprechend aus. Bereits die erste Saison war ein Erfolg, die Konzerte waren praktisch immer ausverkauft. Im Juni hat die Stiftung Lugano Musica den Spielplan f\u00fcr die zweite Saison vorgestellt. Und sofort begann der Ansturm auf die Abonnements.<br \/>\nAm 22. September wird die Saison vom Royal Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Charles Dutoit er\u00f6ffnet; das letzte Sinfoniekonzert findet am 7. Mai 2017 mit dem Orchester der Accademia Nazionale di Santa Cecilia von Rom unter Antonio Pappano statt. Dazwischen steht die Konzertfassung der \u00abBoh\u00e8me\u00bb von Puccini mit dem Orchestra Teatro Regio Turin auf dem Programm sowie Konzerte der Sankt-Petersburger Philharmonie unter der Leitung des grossen Juri Temirkanow, solche des Orchestra Mozart unter der Leitung von Bernard Haitink, des Budapest Festival Orchestra mit Iv\u00e1n Fischer, der Philharmoniker der BBC mit Juanjo Mena sowie nat\u00fcrlich des Orchestra della Svizzera italiana mit Markus Poschner. Unter den Solisten findet sich ein Gigant am Fl\u00fcgel: Maurizio Pollini, der am 5. Oktober im LAC aufspielen wird. Das sind nur einige der vielen H\u00f6hepunkte in der kommenden Saison.<br \/>\nLugano ist dank dem LAC \u2013 ein Meilenstein in seiner Musiktradition \u2013 nun ebenfalls in den Kreis der internationalen Konzertreihen eingetreten. Eines der Ziele der LAC-Gr\u00fcnder ist damit erreicht. Der k\u00fcnstlerische Leiter der Stiftung Lugano Musica, Etienne Reymond, hat seine Versprechen gehalten und eine hochkar\u00e4tige und nachhallende Saison vorbereitet, die dem neuen Konzertsaal gerecht wird. Dieser verf\u00fcgt nach Meinung der Fachwelt und vieler Laien, die darin Konzerte erlebt haben, \u00fcber eine wahrhaft aussergew\u00f6hnliche Akustik und ist auch optisch sehr ansprechend. Das Engagement von Lugano zahlt sich aus.<br \/>\nDie kulturelle Funktion des LAC darf mit dem KKL von Luzern verglichen werden, nat\u00fcrlich im richtigen Verh\u00e4ltnis, denn Luzern hat mit seinem Festival der klassischen Musik eine eminente Tradition. Es wurde 1938 von keinem Geringeren als Arturo Toscanini eingeweiht und konnte seither stets die gr\u00f6ssten Namen der Konzertwelt anlocken. Das LAC und die Stiftung Lugano Musica am LAC stecken zwar noch in den Kinderschuhen. Doch die ersten Akkorde waren harmonisch. Die italienische Schweiz als weltoffene kulturelle Br\u00fccke zwischen Nord und S\u00fcd: Die neue Saison am LAC steht im Zeichen dieser Philosophie.<\/p>\n<p>Marina Masoni \/ Articolo apparso sulla NZZ am Sonntag il 4 settembre 2016<\/p>\n<p><a href=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/nzzs_So_20160904.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Scarica l&#8217;articolo<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Liebhaber klassischer Musik d\u00fcrfen sich freuen: Die zweite Saison [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[10,17],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.marinamasoni.ch\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2977"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.marinamasoni.ch\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.marinamasoni.ch\/web\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.marinamasoni.ch\/web\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.marinamasoni.ch\/web\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2977"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.marinamasoni.ch\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2977\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3136,"href":"https:\/\/www.marinamasoni.ch\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2977\/revisions\/3136"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.marinamasoni.ch\/web\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2977"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.marinamasoni.ch\/web\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2977"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.marinamasoni.ch\/web\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2977"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}